Elena Kaufmann wuchs in St. Petersburg auf. Nach dem Studium der Dokumentarfotografie an der örtlichen Universität zog sie zusammen mit ihrem Mann Martin nach Erfurt, wo sie seit 2012 in verschiedenen Bereichen der Fotografie tätig ist. Dabei führen Projekte und Auftragsarbeiten sie durch ganz Deutschland und Europa.

KUNSTFOTOGRAFIE

KUNSTFOTOGRAFIE

Bereits im Alter von 16 Jahren begann ich, mich mit der Peoplefotografie auseinanderzusetzen. Während meine Freunde Landschaften fotografierten, hatte ich Interesse nur für Gesichter und Alltagssituationen mit Menschen. Auch bei dem Auswahlverfahren in der Universität saß ich mit zehn Portraits, die, unabhängig von Nasengröße oder Ohrenform, die Schönheit der Menschen unterstrichen, denn ich wollte durch meine Porträtfotografie die Menschen zur Selbstliebe bringen. Heute arbeite ich immer wieder an künstlerischen Projekten. Bei diesen künstlerischen Bildern dokumentiere ich in einer Fotostory das Zusammenleben der Menschen in unserer Gesellschaft oder kreiere meine eigene Fantasiewelt, wie in der Serie von Kunstporträts maQueen.

Menschen zu porträtieren ist bis jetzt meine große Leidenschaft geblieben. Ein Portrait von einem Menschen, ist nicht einfach hundert Bilder zu machen mit der Hoffnung, das fünfzig von diesen gelingen. Ein Portrait ist eine Zusammenarbeit, ist eine vertrauliche Atmosphäre in der man sich immer mehr entspannt, ist ein Gespräch in der die Person sich langsam öffnet – nur so entstehen die Momente, welche die Person am besten beschreiben können. Neben dem eigentlichen Portrait spielt bei mir die Umgebung eine wichtige Rolle, wozu selbst gemalte, strukturierte Hintergründe, besonderes Interieur oder ausgefallene On-Location gehören. Ganz zauberhaft finde ich die mode-inspirierte Porträtmalerei, die alltägliche Frauen wie Top-Modelle aussehen lässt. Ich möchte die Frauen aus der täglichen Hektik rausholen und ihnen Zeit nur für sich schenken, die Zeit um wunderschön zu sein und sich zu fühlen, als ob sie in einem VOGUE Shooting sind.

In meinen Fotos versuche ich den ästhetischen Anspruch der Kunstfotografie mit dem Realismus der Dokumentation zu verbinden. Auf Grund vieler Anfragen im Jahr 2017 kam ich zur Entscheidung in limitierter Zahl Hochzeiten pro Jahr zu fotografieren. In einem Mix aus Hochzeitsreportage und Portraitfotografie halte ich die besonderen Momente der Hochzeit in natürlichen, nicht gestellten aber auch inszenierten Fotografien fest. Sehr gerne lerne ich in meinem Atelier die Kunden kennen, ganz entspannt bei Kaffee und hausgemachten Pralinen entwickeln wir gemeinsam neue Ideen die klassische Paarfotografie und Hochzeitsfotografie mit meiner künstlerischen Sicht zu ergänzen und so moderne, leichte und lebendige Bilder entstehen lassen.